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Version 26.4

Wichtiger Hinweis zur Quartalsabrechnung

Mit dieser Version liefern wir neue Krypto-Schlüssel der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) aus, die für die Verschlüsselung der KV-Abrechnung sowie der DMP-Exporte zum Stichtag 1. April 2026 benötigt werden. Das bedeutet, dass ab dem 1. April 2026 mindestens die T2med-Version 26.4.1 verwendet werden muss, damit erfolgreich eine KV-Abrechnung oder DMP-Exporte durchgeführt werden können. Bereits durchgeführte und hochgeladene KV-Abrechnungen oder DMP-Exporte sind hiervon nicht betroffen und müssen nicht erneut durchgeführt werden.

Wichtiger Hinweis zum Versand von eAU, eEB, eVDGA und eRezept

Durch zentrale Änderungen der gematik am Versandformat der elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU), der elektronischen Ersatzbescheinigung (eEB), der elektronischen Verordnung digitaler Gesundheitsanwendungen (eVDGA) und dem eRezept haben wir dieses entsprechend aktualisiert. Das bisher gültige Format wird mit Ende des 31. März 2026 zentral abgeschaltet.

Um Probleme beim Versenden der eAU, eEB, eVDGA und des eRezepts zu vermeiden, müssen Sie mind. das Update 26.3.2 oder höher (26.4.1) rechtzeitig vor dem 01. April 2026 durchführen, um einen erfolgreichen Versand sicherzustellen. Aufgrund der ausgetauschten Kryptoschlüssel raten wir dringend dazu, diese Version 26.4.1 einzuspielen.

Erfassung Versicherungsschutzbeginn

In den Scheindaten gibt es nun ein neues Feld "Versicherungsschutzbeginn", das im Ersatzverfahren erfasst werden kann und mit der KV-Abrechnung übertragen wird.

Versicherungsschutzbeginn

Behandlungsfallaufnahme

Die Auswahlen zur Scheinart, Versichertenart und Fallart wurden grafisch angepasst und linksbündig dargestellt.

Fallart

Deaktivieren von Medikamenten

Es gibt eine neue benutzerdefinierte Einstellung, mit der sich die Abfrage, ob ein Medikament beim Löschen aus dem Medikationsplan auch deaktiviert werden soll, unterbinden lässt.

Rufen Sie hierzu im "Hauptmenü" über "Einstellungen" > "Einstellungen" > "Rezepte" > "Allgemein" den Menüpunkt "Deaktivierung von Medikamenten" auf. Wählen Sie auf der rechten Seite den Benutzer aus, um das Häkchen zu entfernen, wenn die Meldung beim Löschen der Verordnung aus dem Medikationsplan nicht gewünscht ist.

Diese Einstellung muss pro Benutzer vorgenommen werden. Damit wird verhindert, dass eine Deaktivierung im Zuge des Löschvorgangs aus dem Medikationsplan vorgenommen werden kann.

Neue ImpfDocNE-Clientanbindung (T2med) – Schnittstelle V3.3

Die ImpfDocNE-Clientanbindung von T2med wurde neu entwickelt und an die ImpfDocNE-Schnittstelle Version V3.3 angepasst. Dadurch können die für den Impfprozess erforderlichen Daten umfassend und effizient an T2med übermittelt und dort weiterverarbeitet werden.

Wesentliche Funktionen und Verbesserungen:

  • Der komplette Impfvorgang ist ab sofort mit möglichst wenigen Arbeitsschritten und Klicks in T2med abzuarbeiten. Hierzu wurde die Datenübernahme von ImpfDocNE optimiert. Nach Überprüfung der Impfdaten im ImpfDocNE-Fenster "Sitzung übertragen" bestätigen Sie die Übertragung der Daten in die T2med-Karteikarte (eAkte) wie gewohnt. Der Übernahmevorgang in die eAkte wird durchgeführt.
  • Diagnosen und Ziffern müssen in T2med nicht erneut bestätigt werden, da Sie dies bereits in ImpfDocNE durchgeführt haben.
  • Im Impf-Vorgang ist eindeutig, mit welcher Arztrolle und mit welchem Behandlungsfall der Aufruf erfolgt ist. Nicht zuordenbare Leistungen und Diagnosen können im Anschluss zugeordnet werden (was im Regelfall nicht erforderlich ist). Dies kann z. B. der Fall sein, wenn von einem GKV-Behandlungsfall ausgehend eine Impfung (Kassenleistung) ausgeführt wird und noch eine Urlaubsimpfung als Privatleistung für den Patienten durchgeführt wird. Die Privatleistung darf und kann in diesem Beispiel nicht auf dem GKV-Behandlungsfall abgerechnet werden. Es kommt ein entsprechender Hinweis, dass die Privatleistung nicht zugeordnet werden kann. In dem Fall muss dann ein privater Behandlungsfall für den Patienten angelegt werden und die Impfdaten erneut aus ImpfDocNE übernommen werden.
  • Diagnosen inkl. Diagnosensicherheit werden dem korrekten Behandlungsfall zugeordnet und in die eAkte übertragen, sodass sie nicht mehr mehrfach in die Akte geschrieben werden.
  • Ziffern werden inklusive der korrekten Ziffernzusätze (z. B. Charge/Impfstoff) in die Abrechnungszeile übergeben.
  • Der Injektionsort wird in der eAkte in die Kommentarzeile des Impfeintrags eingetragen.
  • Die Verordnung von Impf- und Sprechstundenbedarf-Rezepten aus ImpfDocNE heraus wird korrekt ausgeführt. Die Rezeptdaten werden an T2med übermittelt und dort auch bei mehr als einem Rezeptformular korrekt übergeben und ausgedruckt.
  • Sollten Sie die Anzeige des Impfvorgangs nach Datensynchronisation in der ImpfDocNE-Patientensitzung wünschen, so können Sie dies im "Hauptmenü" über "Einstellungen" > "Einstellungen" > "ImpfDocNE" entsprechend einstellen (Haken entfernen bei "Impfungen unbestätigt übernehmen").

Einstellungspunkt Impfungen unbestätigt übernehmen

  • Der direkte Aufruf von ImpfDocNE Lager und Recall über die T2med-Vorgangssuche funktioniert mit dieser Version auch wie gewohnt.

Messenger: Nachrichten als ungelesen markieren

Sowohl externe als auch interne Messenger-Nachrichten können als ungelesen markiert werden. Änderungen des Status werden für alle Stationen wirksam.

Button für ungelesene Messenger Nachricht

PatMed: Markierung nach Übernahme in eAkte

PatMed-Nachrichten, die in die eAkte übernommen wurden, sind dauerhaft durch einen grünen Hintergrund und den Zusatz "In eAkte gespeichert" gekennzeichnet. Der "gespeichert" Status wird auf allen Stationen wirksam.

Nachrichten nach Übernahme in eAkte markiert

Weitere Änderungen in diesem T2med-Update:

  • DALE-UV:

    • Der neue Datenstamm der Unfallversicherungsträger (UVT) für das Quartal Q2/2026 wurde übernommen.
  • Dokumenteneingang:

    • Der Vorgang wurde an aktuelle GUI-Standards angepasst. Die Einträge können nun sowohl nach Datum als auch nach Dateinamen sortiert werden. Es gibt ein neues Vorschau-Symbol für PDF-Dateien und Tooltipps auf den Aktions-Buttons. Die sequenzielle Zuordnung von mehreren markierten Dokumenten funktioniert nun korrekt. Der fehlerhafte Doppelimport bei Benutzung des Hotkeys Alt + Enter wurde behoben.
  • eArztbrief:

    • Versendete eArztbriefe lassen sich jetzt per Doppelklick direkt aus der eAkte als PDF-Vorschau aufrufen.
    • Wenn ein eArztbrief mit einer bestimmten Vorbelegung erstellt, aber nicht versendet oder abgespeichert wird und später erneut aus der eAkte aufgerufen wird, wird er wieder mit der zuvor gewählten Vorbelegung dargestellt.
    • Nachdem der eArztbrief erfolgreich zugeordnet wurde, wird bei entsprechender Einstellung nun auch wieder der Empfang abgerechnet. Dies erfolgt bei gesetztem Behandlungsfall, Behandlungsort und Arztrolle. Wenn die Arztrolle bei der Zuordnung nicht eindeutig durch das KIM-Konto bestimmt werden kann, wird sie über den letzten eAkteneintrag des Behandlungsfalls ermittelt. Sollte kein Eintrag existieren oder keiner gefunden werden, wird automatisch die erste für den Behandlungsort zulässige Arztrolle gewählt.
  • eAkte:

    • Die Anzeige des Drucksymbols wurde für folgende Formulare implementiert: Rezepte, eRezepte, Heilmittelverordnung, Hilfsmittelverordnung und Freitextrezepte.
  • eAU:

    • Das Versandformat der eAU (FHIR-Format, Version 1.2) wurde aufgrund zentraler Änderungen der gematik entsprechend aktualisiert. Das bisher gültige Format Version 1.1 wird Ende März abgeschaltet. Um Probleme beim Versenden der eAU zu vermeiden, sollten Sie das Update rechtzeitig vor dem 01.04. durchführen, um einen reibungslosen Versand sicherzustellen.
  • eDMP-Dokumentationen:

    • Das Problem bei der Übernahme von Laborwerten aus der eAkte in die Dokumentationen wurde behoben. Es können jetzt wieder Werte wie z. B. eGFR oder LDL in die Dokumentation übernommen werden.
  • eRezept:

    • Die Reichweitenberechnung im Bereich der eRezepte wird nun auch bei Wiederverordnung korrekt angezeigt.
  • Formulare:

    • Das Muster 63 "Verordnung spezialisierter ambulanter Palliativversorgung (SAPV)", das Muster 11 "Bericht für den Medizinischen Dienst", das Muster 52 "Bericht für die Krankenkasse bei Fortbestehen der Arbeitsunfähigkeit" wurden bezüglich der Formularstandards (Schriftgröße/Eingabefelder) überarbeitet.
    • Im Muster 4 "Krankenbeförderung" sind nun die Wörterbücher nutzbar.
  • Heilmittelverordnung:

    • Ein Fehler wurde behoben, bei dem das Häkchen für Besonderer Verordnungsbedarf (BVB) nach einem Wechsel zwischen den Reitern verschwand.
  • Hilfsmittelstamm:

    • Der neue Hilfsmittelstamm vom 29.01.2026 wurde übernommen und steht in T2med zur Verfügung.
  • Hilfsmittelverordnung:

    • Wird eine Verordnung mit der Kennung 7 für Hilfsmittel über die Hilfsmittelverordnung oder über eine Freitextverordnung vorgenommen, wird diese Kennung bei einer Wiederverordnung zukünftig berücksichtigt und automatisch gesetzt.
  • KBV-Update:

    • Im Rahmen des KBV-Updates wurden die Datenstämme, Prüfmodule und die Krypto-Schlüssel aktualisiert.
  • LDT3-Importdatum:

    • Diese Einstellung greift nun auch bei den Laborleistungen, also Leistungsziffern, die über eine LDT3-Datei importiert werden.
  • Privatabrechnung

    • Wurde das Benutzerrecht "Gesamtsumme anzeigen" entzogen, wird nun auch die Gesamtsumme in der Rechnungsübersicht und im Ausdruck für den Benutzer nicht mehr angezeigt.
    • Bei der Privatabrechnung von Laborziffern im Basistarif einer privaten Krankenkasse wurde der Faktor bei der Höchstwertziffer nicht korrekt angesetzt. Dieses Programmverhalten wurde korrigiert.
  • Rezepte:

    • Wenn bei einer jetzt über 22-jährigen Patientin ein Kontrazeptivum wiederverordnet wird, wird nun korrekt das Privatrezept ausgewählt, auch wenn zuvor ein Kassenrezept ausgestellt wurde.
    • In den Detailangaben zum Rezept wurde die Rubrik "Hinweis" in "Abgabehinweis" umbenannt. Die KBV hat uns darauf hingewiesen, dass in dem Feld lediglich Abgabehinweise eingetragen werden dürfen, jedoch keine Dosierungen oder ähnliches. Bitte berücksichtigen Sie dies in Ihrer Anwendung.
  • Setup:

    • Bei Windows-Server-Updates von T2med trat selten das Problem auf, dass der Dienst "mariadbd.exe" nicht automatisch beendet werden konnte. Dieses Problem wurde behoben: Während des Setups wird der Dienst beendet und fährt danach wieder hoch.
  • Tagesliste:

    • Ein clientseitiger Fehler, der selten bei der Verwendung von Vorbelegungen auftrat, wurde beseitigt.
  • Terminkalender

    • Innerhalb der Sperrzeiten im Terminkalender werden diese nun aufsteigend nach dem Startdatum sortiert.
  • Videosprechstunde:

    • "Teilnehmer verwalten": Für jeden Teilnehmer kann jetzt der für die Videosprechstunden definierte Termintyp gelöscht oder geändert werden – auch wenn bereits Termine im Kalender eingetragen sind. Existieren Termine, wird vor dem Speichern der Änderung eine entsprechende Warnung ausgegeben.

Folgende Themen sind bei T2med in Arbeit

  • ATC2ICD: Verknüpfung von ATC-Codes zu ICD10-Codes
  • Beantworten und Weiterleiten von eNachrichten und eArztbriefen
  • Diagnosenerfassung ohne Behandlungsfall
  • Die nächsten Schritte der Designanpassungen
  • Dokumenteneingang mithilfe von KI automatisieren
  • eAkte: Patmed-Button aus Funktionsleiste entfernen und in Patientenkopf einfügen
  • eArztbrief-Übersicht mit Stapelverarbeitung
  • Export / Import CheckUps
  • Laborblatt als PDF in eAkte speichern
  • Online-Setup
  • PatMed 2.0
  • Sequenzschritt "Überweisung ausstellen"
  • Sequenzschritte automatisch ausführen können
  • T2med-API
  • Überarbeitung der Onlinehilfe im Zusammenhang mit dem neuen Design
  • Verbesserung der kombinierten Suche
  • Verbesserung des eAU-Ausdrucks bzgl. Performance und Stabilität
  • Ziffernketten auch für HzV/FaV-Ziffern ermöglichen