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Version 26.11

Pin-Auswahl​

Über 100 neue Pin-Motive wurden angefragt und in über 700 Pins umgesetzt. Die Pin-Auswahl wurde daher neu gestaltet und wird auch im Dokumenteneingang, in der Verwaltung der Karteikartenfilter, in der kombinierten Suche und in der iOS-App verwendet:

Das Bild zeigt die neu gestaltete Pin-Auswahl

Viele bestehende Pins haben ein neues Design und einheitliche Namen erhalten. Bereits gesetzte Pins bleiben in den eAkten-Einträgen erhalten. Karteifilter und kombinierte Suchen wurden durch das Setup aktualisiert und können ohne Anpassungen weiter verwendet werden.

Die Pin-Auswahl lässt sich jetzt zusätzlich über die Taste F10 aufrufen und vollständig per Tastatur bedienen. Sie können mehrere Pins an eine eAkten-Zeile setzen und nach Pin-Name, abweichendem Namen oder Beschreibung suchen. Die Pins sind in Kategorien gegliedert, Favoriten und zuletzt verwendete Pins stehen direkt oben. In der neuen Pin-Verwaltung vergeben Sie eigene Namen und Beschreibungen, legen Favoriten fest und können Pins ersetzen oder löschen. Eigene Pins müssen nur noch einmal importiert werden und bleiben auch nach einem Update erhalten.

Ausführliche Informationen finden Sie in der Online-Hilfe im Kapitel Pin-Auswahl.

Dosiereinheit innerhalb der Verordnung​

Der Button "Dosiereinheit" wurde optisch vom 4-Tageszeitschema getrennt. Da der Button zuvor direkt hinter dem 4-Tageszeitschema platziert war, sah es so aus, als wäre es ein 5-Tageszeitschema. Der Button wurde abgerückt und behält bei Aktivierung der Dosierung seine hellblaue Buttonfarbe.

Button Dosiereinheit

Zudem wurden Tooltiptexte eingeführt. Wurde noch keine Dosiereinheit gesetzt, wird im Tooltip lediglich "Dosiereinheit" angezeigt. Ist eine Dosiereinheit vorhanden, wird der vollständige Text der Dosiereinheit angezeigt.

Dosiereinheit Messbecher

Somit lässt sich durch Mouseover schnell und einfach erkennen, ob es sich um die Dosiereinheit Messbecher, Messkappe, Messlöffel oder Messschale handelt.

Weitere Änderungen in diesem T2med-Update:​

ATC2ICD​

  • Beim ATC2ICD-Prüflauf wurden aktivierte (anamnestische) Dauerdiagnosen nicht korrekt berücksichtigt. Dadurch erschienen im Ergebnis Patienten, obwohl bereits eine passende Diagnose aktiviert war. Aktivierte Dauerdiagnosen werden nun korrekt in die Prüfung einbezogen.
  • Im Prüflauf wurde bei Ärzten ohne Titel statt des Titels "null" angezeigt. Jetzt werden nur noch Vor- und Nachname angezeigt.
  • Im Prüflauf sehen Benutzer nur noch die Einträge, für die ihnen in der Benutzerverwaltung entsprechende Arztrollen und Benutzerorte zugewiesen wurden. Blockierte Patienten werden nicht mehr angezeigt.
  • Die Filter des Prüflaufs können bereits vor der ersten Ausführung ausgewählt werden. Wenn jedoch weder Verordner, Behandlungsort noch KV-Abrechnungsgruppe ausgewählt sind, liefert die Auswertung kein Ergebnis.
  • Nach der Bearbeitung eines Eintrags im Prüflauf reagierte T2med in Einzelfällen nicht mehr. Dieser Fehler ist behoben.

Benutzerrechte​

  • Das neue Benutzerrecht "eAkte" > "Medizinische Dokumentation" > "DMP-Export und -Versand" wurde implementiert und ist initial den Benutzergruppen "Ärzte" und "Personal" zugewiesen.

Diagnosen​

  • Beim Navigieren mit den Pfeiltasten in der Diagnosenübersicht (F11) lief die Ansicht nicht mit, sodass die markierte Zeile aus dem sichtbaren Bereich verschwand. Nun scrollt die Ansicht mit, sodass die markierte Zeile jederzeit sichtbar bleibt.

Drittanbieter-Zugriffe verwalten​

  • Der Vorgang "Drittanbieter-Zugriffe verwalten" wurde für eine größere Anzahl von Anbietern skaliert.
  • Die T2demo-App sowie die kommerziellen Anbieter werden stets aufgelistet, unabhängig davon, ob sie aktiviert sind oder nicht.
  • Bitte beachten Sie, dass Community-Projekte nur noch aufgelistet werden, wenn sie aktiviert sind. Für die Aktivierung eines Community-Anbieters ist die Eingabe eines Produktcodes erforderlich.
  • Darüber hinaus haben wir weitere Drittanbieter-Programme angebunden.

eArztbrief​

  • In der eArztbrief-Übersicht können mehrere eArztbriefe gemeinsam verarbeitet werden. Mithilfe der Funktion "Stapelverarbeitung" können erstellte oder signierte eArztbriefe in einem Schritt signiert und versendet werden. Alternativ können sie auch nur signiert oder nur versendet werden. Vor der Bestätigung werden alle ausgewählten Briefe mit Vorschau in einer Übersicht angezeigt. Erfolgs- und Fehlermeldungen erscheinen gesammelt und der Status jedes Briefs wird entsprechend aktualisiert.
  • Ist die Einstellung "In ePA einstellen" gewählt, werden die eArztbriefe auch beim Stapelversand in die ePA der jeweiligen Patienten eingestellt. Das Einstellen erfolgt nach dem Versand im Hintergrund. Im Falle eines Fehlers wird dieser in der Zeile angezeigt, während der Status "versendet" erhalten bleibt. Das Einstellen lässt sich dann einzeln wiederholen, ohne den Brief erneut zu versenden.
  • Sollte ein eArztbrief keiner Patientenakte zugeordnet sein, kann er über eine Patientensuche einer bestehenden Akte zugeordnet werden. Alternativ besteht die Möglichkeit, einen neuen Patienten aufzunehmen. Bisher wurde für solche Briefe zudem fälschlicherweise die Patientennummer "#0" angezeigt; jetzt erscheint nur das Geburtsdatum.
  • Sollte der Druck oder die PDF-Anzeige fehlschlagen, wird dies nun je Arztbrief gemeldet. Der Knopf "Drucken" erscheint nur noch, wenn ein PDF-Dokument vorliegt.
  • Ältere eArztbriefe ohne Zuordnung des Behandlungsortes, wie sie beispielsweise nach einem Inhaberwechsel auftreten können, konnten bisher nicht geöffnet werden. Dieser Fehler wurde behoben.

eAU-Übersicht​

  • Wenn Sie die eAU-Übersicht links aus dem blauen Menü über einen Klick auf die dort angezeigte Zahl (Badge) auswählen, wird beim Öffnen der eAU-Übersicht automatisch entsprechend gefiltert. Die angezeigte Zahl gibt die Anzahl der verfügbaren eAUs vor.

eDMP-KIM-Übersicht​

  • Im blauen Menü auf der linken Seite wurde die Anzahl bei der eDMP-KIM-Übersicht nicht immer aktualisiert. Dieses Problem haben wir behoben.

eRezepte Verwaltung​

  • Die Optionen zur Zeitraumvorbelegung wurden um die Werte 30, 60 und 90 Tage erweitert.

KIM​

  • Beim Abruf führten fehlerhafte KIM-Nachrichten wiederholt zu Fehlermeldungen. Die betroffenen Nachrichten wurden als gelesen markiert und konnten anschließend nicht mehr abgerufen werden. Der Fehler wurde behoben.

  • Fehlerhaft empfangene KIM-Nachrichten ohne Message-ID werden nun rekonstruiert und im Posteingang abgelegt. Im Betreff sind sie mit dem roten Hinweis "Fehlerhaft empfangene Nachricht" gekennzeichnet. Im Nachrichtentext wird auf die Rekonstruktion hingewiesen und die Originalnachricht liegt als EML-Datei im Anhang:

    Das Bild zeigt die KIM-Fehlermeldung

    Das Bild zeigt den Hinweis auf die KIM-Originalnachricht mit der EML-Datei als Anhang

  • Beim Versand großer KIM-Nachrichten wird geprüft, ob alle Empfänger Nachrichten dieser Größe empfangen können. Wird die Obergrenze eines Empfängers überschritten, wird der Versand verhindert. In solchen Fällen bietet T2med an, den Empfänger zu entfernen und die Nachricht erneut zu versenden.

  • Nach dem Update auf Version 26.9.0 kam es aufgrund eines Datenbankfehlers zum Abbruch des Abrufs einzelner KIM-Nachrichten. Dieser Fehler wurde behoben.

Kombinierte Suche​

  • Sofern die Ergebnisliste Treffer anzeigt und die Trefferliste nicht über die Suche gefiltert dargestellt wird, erscheint oben rechts die Aktion "Pin(s) setzen". Es erscheint der folgende Bildschirm:

    Das Bild zeigt den Dialog zum Setzen von Pins am Karteieintrag aus der Ergebnisliste der kombinierten Suche

  • Wählen Sie im Dialog zunächst den gewünschten Pin aus. Wählen Sie anschließend einen Karteieintragstyp und den gewünschten Karteitext aus. Bitte beachten Sie, dass Sie mit dieser Funktion ausschließlich Texteinträge generieren können. Die Erfassung von Diagnosenzeilen, Leistungszeilen usw. ist nicht möglich.

  • Diese Aktion darf ausschließlich von Benutzern mit dem entsprechenden Benutzerrecht ausgeführt werden. Bei der Auslieferung wird dieses Benutzerrecht allen Administratoren erteilt.

    Das Bild zeigt den Einstellungsbereich zu den Benutzerrechten zum Setzen der Pins aus der kombinierten Suche

  • In dieser Version (26.11.0) wurde das Setzen von Pins umgesetzt, nicht jedoch das Löschen von Pins. Bitte beachten Sie, dass Zeilen, die durch versehentliches Setzen von Pins erzeugt wurden, nicht automatisch über eine Funktion gelöscht werden können. Daher gibt es neben dem Benutzerrecht eine weitere Absicherung, die verhindert, dass die Pin-Karteizeilen aus Versehen gesetzt werden. Bei einer Ergebnisliste mit mehr als 30 Treffern wird ein weiterer Warnhinweis angezeigt:

    Das Bild zeigt den Warnhinweis, der erscheint wenn eine Liste mehr als 30 Einträge enthält

Laborbefunde​

  • Die Zuordnung eines Laborbefundes zu einem neuen Behandlungsfall ist möglich, sofern der Laborbefund nicht bereits einem anderen Behandlungsfall zugeordnet ist. Die Löschung eines Behandlungsfalls hat in der Regel zur Folge, dass ein Laborbefund seine ursprüngliche Zuordnung verliert.

Laborimport​

  • Es besteht nun die Möglichkeit, mehrere LDT-Dateien gleichzeitig zu importieren. Wählen Sie dazu den Button "Dateien auswählen".

    Laborimport Button Dateien auswählen

  • Zudem haben wir den Laborimport optisch modernisiert.

  • Neben dem bereits vorhandenen Betrachter für LDT2-Dateien steht nun auch ein Betrachter für LDT3-Dateien zur Verfügung. Er kann ebenfalls im Rahmen des LDT-Imports aufgerufen werden.

Neue T2med-App 26.11.0​

  • Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass die neue Version 26.11.0 der T2med-App im App Store verfügbar ist. Die Version 26.11.0 ist mit T2med ab Version 26.9.0 kompatibel.
  • Die App unterstützt die überarbeitete Pin-Verwaltung ab T2med 26.11.0. An eAkten-Einträgen werden mehrere Pins angezeigt und es lassen sich bis zu vier Pins je Eintrag setzen und einzeln entfernen. Die Pin-Auswahl ist übersichtlich gegliedert, bietet eine sofortige Sicht auf die Favoriten und verfügt über eine Suchfunktion.
  • Für T2med-Versionen vor 26.11.0 bleibt das bisherige Verhalten erhalten: Es gibt einen PIN je Eintrag und die Auswahl ist ungegliedert.

Patientenbilder verkleinern​

  • Der bereits vorhandene Wartungslauf zur Verkleinerung der Patientenbilder wird nun beim Update automatisch und asynchron durchgeführt. Er startet mit einem zeitlichen Versatz von 10 Minuten.

PatMed Chat​

  • Der PatMed Chat kann direkt aus dem Patientenkopf heraus gestartet werden. Über den Aktionsbutton "PatMed Chat" gelangen Sie in den Messenger. Der Patient ist bereits ausgewählt und Sie können das Gespräch beginnen. Über die PatMed-Verwaltung können Sie außerdem mehrere Gesprächsteilnehmer anlegen, die Sie dann im Messenger auswählen können. Besteht bereits eine oder mehrere Unterhaltungen, werden Ihnen im Patientenkopf die bestehenden Gesprächsteilnehmer zur Auswahl angeboten. Wenn Sie sich für einen Teilnehmer entscheiden, gelangen Sie in die entsprechende Unterhaltung im externen Messenger.

    Button PatMed Chat

PatMed Rezeptbestellung​

  • Die Statusanzeige sowie die Bearbeitung von Rezeptbestellungen an verschiedenen Stationen wurden noch einmal überarbeitet.

    • Wenn die Verordnung einer noch nicht abgeschlossenen Bestellung unterbrochen wird, wird der Status der Bestellung in der Patientenakte auf "Offen" zurückgesetzt.

    • Jetzt kann über Rezeptbestellungen, die noch "In Bearbeitung" sind, trotzdem eine Verordnung gestartet werden. Es erscheint ein Hinweis, dass die Bestellung möglicherweise an einer anderen Station in Bearbeitung ist oder aus einem vorherigen Aufruf nicht korrekt abgeschlossen wurde. Die Bearbeitung kann entweder übernommen oder abgebrochen werden.

      PatMed Rezeptbestellung

    • Es kann passieren, dass ein Patient beispielsweise zweimal dasselbe Medikament in zwei (oder mehr) separaten Bestellungen bestellt. Dadurch könnten sich diese Bestellungen gegenseitig ausschließen. Wir haben das Szenario um eine Duplikatsmeldung erweitert.

    In diesem Fall stehen Ihnen nun folgende Möglichkeiten zur Verfügung:

    • "Abbrechen": Das Medikament wird nicht verordnet.

    • "Als Duplikat schließen": Die Bestellposition dieses Medikaments wird als Duplikat markiert und nicht verordnet.

    • "Packungsanzahl erhöhen (+1)": Für den Fall, dass ein Patient aus Versehen zweimal bestellt hat, weil er zwei Packungen benötigt.

      Rezeptbestellung für bereits ausgwähltes Medikament

Terminkalender​

  • Wenn unter "Termindetails" der Aktionsbutton "In Wartezimmer platzieren" gesetzt wird, erhält der Termin eine Markierung.

    Markierung am Termin (blaue Ecke)

    Wenn man den Patienten vom Wartezimmer aus darauf setzt, erhält der vorliegende Termin keine Markierung.

  • In den Ressourcen kann man jetzt einen Wochenplan erstellen und diesen über ein Dropdown in das gewünschte Jahr im Jahresplan importieren. Dies ist auch mehrmals hintereinander möglich, sodass mehrere Jahre geplant werden können. Der Wochenplan ist danach leer. Es können trotzdem Zeiten für einzelne Tage hinzugefügt werden, indem die entsprechenden Zeiten im Wochenplan markiert und in den Jahresplan importiert werden. Der Jahresplan wird dadurch nicht überschrieben, sondern um die Zeiten ergänzt. Ein Löschen ist so nicht möglich. Dies muss dann innerhalb des Jahresplans erfolgen.

Verordnung​

  • Im "Hauptmenü" unter "Einstellungen" > "Rezepte" > "Allgemein" befindet sich der neue Einstellungspunkt "Arzneimittel mit Kennzeichen 'Außer Vertrieb' ausblenden". Wenn Sie diese Einstellung aktivieren, werden unter den Verordnungsreitern "Eigene Liste" und "AMDB" Arzneimittel mit der Kennzeichnung 'Außer Vertrieb' nicht mehr angezeigt.

    Arzneimittel außer Vertrieb

Wartezimmer​

  • Beim wiederholten Aufruf des Wartezimmers unter macOS auf Rechnern mit Apple Silicon wurde zusätzlicher Arbeitsspeicher belegt, der nicht wieder freigegeben wurde. Dieser Fehler wurde behoben.

Folgende Themen sind bei T2med in Arbeit​

  • dgMP - digitaler Medikationsplan
  • Check-ups: Neues Design
  • eAU-Ausdruck: Umstellung auf Openhtml to pdf
  • eDMP Herzinsuffizienz inkl. Zertifizierung
  • eRezept per KIM versenden
  • Erweiterung der "Kombinierten Suche"
  • Weiterentwicklung der externen FHIR-API
  • HZV: Beantragung eines virtuellen HZV Online-Key (vHOK)
  • OTB: automatische Benachrichtigung im APS bei Terminabsage durch Patient
  • PatMed 2.0
  • T-Rezept als eRezept
  • Überarbeitung der Onlinehilfe im Zusammenhang mit dem neuen Design