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Version: 26.10

Behandlungsfallzahlen, Diagnosenstatistik und Patientenliste

Die Statistiken "Behandlungsfallzahlen", "Diagnosenstatistik" und "Patientenliste" können pro "Arztrolle" und "Behandlungsort" aufgerufen werden. Hierbei sind allerdings einige Besonderheiten zu beachten.

Behandlungsfallzahlen:
Wenn Sie die Statistik ohne Einschränkung der Arztrollen und Behandlungsorte starten, erhalten Sie die Fallzahlen Ihrer Praxis. Es werden alle vorhandenen Behandlungsfälle gezählt.

Wenn Sie in einer Praxisgemeinschaft arbeiten, können Sie über die Auswahl des Behandlungsorts einschränken, für welche Praxis die Statistik ausgegeben werden soll. Da für jede Praxis ein eigener Behandlungsfall angelegt wird, entspricht die Fallzahl pro Praxis auch exakt der Fallzahl, die für diese Praxis in die KV-Abrechnung einfließt.

In einer Gemeinschaftspraxis ist es allerdings anders. Hier rechnen mehrere Ärzte auf dem gleichen Behandlungsfall ab. Wenn Sie in der Behandlungsfallzahl-Statistik eine Auswertung pro Arztrolle wünschen, bedenken Sie bitte, dass die Addition aller Arztrollen-Statistiken nicht der Gesamtfallzahl der Praxis entspricht. Hier wird pro Karteieintrag ausgewertet, in welchem Behandlungsfall für welchen Arzt Einträge vorhanden sind. Sind in einem Behandlungsfall sowohl für Arzt 1 als auch für Arzt 2 Karteizeilen zugewiesen, wird der Fall sowohl für Arzt 1 als auch für Arzt 2 ausgegeben.

Patientenliste:
Generell werden in der Patientenliste alle Patienten angezeigt, die einen Behandlungsfall mit Beginn im gewählten Zeitbereich haben. Da diese Patientenliste keine tagesaktuellen oder von einer Quartalgrenze abweichenden Patientenzahlen liefern kann, ist der auswählbare Zeitbereich auf ein Quartal beschränkt.

Sie können jedoch wie bei den Behandlungsfallzahlen eine getrennte Patientenliste pro Arztrolle und/oder pro Behandlungsort durchführen. Hier gelten die gleichen Regeln wie bei den Behandlungsfallzahlen.

In einer Gemeinschaftspraxis wird bei der Einschränkung der Arztrolle die eAkte ausgewertet, sodass Patienten dann auf beiden Listen erscheinen könnten, wenn man die Statistik für zwei Ärzte laufen lässt.

Diagnosenstatistik:
In der Diagnosenstatistik werden nur die Diagnosen ausgewertet, die auch in die Abrechnung einfließen. Das bedeutet, dass beispielsweise bei anamnestischen Dauerdiagnosen nur die für die Abrechnung aktivierten Diagnosen berücksichtigt werden.

Zusätzlich kann nun auch nach Arztrollen und Behandlungsorten differenziert werden. Am Karteieintrag ist zu erkennen, von welchem Arzt und an welchem Behandlungsort die Diagnose gestellt wurde. Genau diese Zuordnung wird in der Statistik berücksichtigt.